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1. Vorbereitung1.1 AllgemeinesBevor Kommunikationswege in eBiss eingerichtet werden, sollten folgende Überlegungen im Voraus angestellt werden:
Wenn diese Fragen geklärt sind, können die ersten Vorbereitungen realisiert werden. 1.2 Beispielszenario: Empfang einer EDIFACT-Datei und Verarbeitung durch eBissIn diesem Beispiel soll eine EDIFACT-Datei mit Orders-Dokumenten im EDIFACT-Format, welche z.B. über ein FTP-Laufwerk empfangen und in einem bestimmten Verzeichnis abgelegt wird, mittels eBiss in ein bestimmtes Inhouse-Format eines ERP Systems (Industry) / WWS (Retail) transformiert und in einem Zielverzeichnis abgelegt werden. Von dort holt das ERP System / WWS diese Dateien zur weiteren Verarbeitung ab. Eine grafische Darstellung des Prozesses ist im Bild 1 beschrieben.
1.3 Erstellen der fehlenden Objekte für das Ziel-FormatDamit eBiss in der Lage ist, die eingehenden EDIFACT Orders-Dokumente mittels Mapping-Tabellen in das richtige Format zu transformieren, müssen Objekte für dieses Zielformat erstellt werden. Diese Objekte sind in Form von Dll-Dateien im Plugins-Verzeichnis der eBiss-Installation (Lw:\eBiss-Verzeichnis\Plugins) hinterlegt. Diese Dll-Dateien können entweder mittels Microsoft Visual C# (Microsoft Visual Studio) oder mittels C#-Develop (freie Entwicklungsumgebung) erstellt und kompiliert werden. Legen Sie mittels Ihrer Entwicklungsumgebung ein neues Dll-Projekt an und erstellen Sie die Klassestruktur mit den Feldern in der Reihenfolge des Ziel-Objekts. Für unser Beispiel haben wir folgende Objektstruktur bereits angelegt: Die nachfolgend beschriebene Klassenstruktur kennzeichent den Aufbau der Dll-Dateien, welche für das Source-, und Target-Objekt (Mapping) generiert werden und später im eBiss.Plugins-Verzeichnis abgelegt werden müssen. Im nachfolgenden Beispiel wird der Klassenaufbau eines Order-Objekts in den Bildern 2 und 3 dargestellt.
Bild 2
Bild 3 Die Angaben innerhalb der eckigen Klammern
sind Hilfsattribute zur Steuerung des Transformations-Verhaltens
während der Verarbeitung von Dokumenten.
Nach dem Kompilieren dieser Klassen wird eine Dll-Datei erzeugt, welche in das Plugins-Verzeichnis unterhalb des eBiss-Hauptverzeichnisses (Lw:\eBiss-Verzeichnis\Plugins) kopiert werden sollte. Nach dem nächsten Start von eBiss stehen die neu erzeugten Objekte zur Verfügung. 1.4 Anlegen der Mapping-TabelleNachdem das Inhouse-Objekt für die ausgehenden Orders-Dokumente erstellt worden sind, sollte nun die Mapping-Tabelle zwischen der EDIFACT Orders und der Inhouse Orders erstellt werden. Im Grunde werden für das Beispiel zwei Transformationstabellen (Mappings, doppelstufige Transformation) verwendet. Das erste Mapping transformiert ein EDIFACT Orders D96A Dokument in das eBiss Industrie Inhouse Format, das zweite transformiert anschießend diese Daten in das gewünschte ERP-Inhouse-Order Format. Alternativ können Sie auch Ihr eigenes Format, falls Sie dieses im Kapitel 1.3 erstellt haben, verwenden. Hierfür brauchen Sie nur ein Mapping erstellen (einstufige Transformation). Starten Sie die Anwendung eBiss.WinClient.exe. Falls Sie den Serverdienst gestartet haben, können Sie sich über OK mit dem Winclient anmelden. Starten Sie andernfalls den Winclient durch Klicken auf die Local Session Schaltfläche.
Bild 4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Mappings Knoten im linken Fenster.
Bild 5 Klicken Sie anschließend mit der linken Maustaste auf Anlegen Mapping im Kontextmenü.
Bild 6 Tragen Sie im rechten Fenster unter Name den Namen des neuen Mappings z.B. Industry.ORDERS.D96A.FULL ein. Klappen Sie den Mappings-Knoten im linken Fenster auf. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Unterknoten des neu erstellten Mappings. Speichern Sie die Eingabe mittels Klicken
mit der linken Maustaste auf die auf die
Bild 7 Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Objects-Schaltfläche im oberen Menü, um das Source-Object (OrdersD96A) zu laden.
Bild 8 Klicken mit der linken Maustaste auf den Eintrag SetSourceObject, das zugehörige Subset wird anschließend in die Anzeige unter Source Object geladen..
Bild 9 Wählen Sie aus dem Formular das EDIFACT.Orders.D96A Objekt aus, indem Sie dieses markieren und auf die OK-Schaltfläche mit der linken Maustaste klicken.
Bild 10 Verfahren Sie beim Target Objekt analog dem Source Objekt, wählen Sie aber diesmal das Objekt, welches Sie anhand des Kapitels 1.3 erstellt haben. Alternativ können Sie für dieses Beispiel auch das bereits vorhandene eBiss.Middleware.OrdersObjekt (eBiss.Industry.Order) auswählen, falls Sie kein eigenes Target-Objekt erstellt haben. Es werden daraufhin beide Subsets angezeigt.
Bild 11 Speichern Sie die Änderungen mittels Klicken
mit der linken Maustaste auf die auf die
Jetzt können die Verknüpfungen (Rules und Rulessets) zwischen den Objekten hinzugefügt werden, so dass eine Transformationstabelle entsteht. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
den mittleren Bereich des rechten Fensters,
es erscheint folgendes Popupmenü. Klicken
Sie auf Add RuleSet um ein Ruleset hinzuzufügen. Geben Sie dem
Ruleset einen Namen, z.B. rs_Header. Drücken Sie die TAB-Taste. Schreiben Sie in dieses Feld unter der
Selection Spalte 'Header'. Klicken Sie mit der linken Maustaste
auf den Header-Ordner des Target-Objekts auf der rechten Seite. Halten Sie die linke
Maustaste gedrückt und ziehen Sie den Ordner
in das Targetfeld des neuen RuleSet. Der XPath-Pfad wird automatisch
eingetragen. Korrigieren Sie diesen ggf.
(Falls Sie eine eigene Objektdefinition erstellt
haben, wählen Sie die Target-Objekte dementsprechend) Rulesets können bei ähnlicher Objektstruktur der Source- und Target- Objekte auch via Drag and Drop erstellt werden. Klicken Sie hierzu mit der linken Maustaste auf einen Ordner des Source-Objekts. Halten Sie diese gedrückt und ziehen Sie den Ordner des Source-Objekts auf den gewünschten Ordner des Target-Objekts. Lassen Sie die linke Maustaste wieder los. Das RuleSet wird nun in der Mappingtabelle eingetragen. Eventuell müssen Sie die Pfad-Einträge unter den Spalten Selection und Target des neu erzeugten RuleSet manuell korrigieren.
Bild 13 Nun fügen wir eine neue Rule innerhalb des neu erstellten Rulesets hinzu. Klappen Sie Hierfür den Ordner UNB des Source-Objekts auf. Klappen Sie nun auf der rechten Seite den Header-Ordner (bei dem eigenen Target-Objekt dementsprechent den gewünschten Ordner) des Target-Objekts auf. Markieren Sie das neu erstellte Ruleset mittels Klick mit der linken Maustaste auf dieses. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das DE_0035 Segment (das unterste innerhalb der UNB-Gruppe) und halten Sie die linke Maustate gedrückt. Ziehen Sie diesen Eintrag (via Drag and Drop) auf das Segment TestCode des Target Objekts (das zweite Segment unter der Header-Gruppe) auf der rechten Seite. Lassen Sie die Maustaste los.
Bild 14 Korrigieren Sie bei der neu erzeugten Rule den XPath-Pfad unter der Spalte Selection. Entfernen Sie "/ORDERS/".
Bild 15 Wenn die Objekthierachie auf beiden Seiten strikt eingehalten wird, werden beim Erstellen der Rules und Rulesets via Drag and Drop die relativen Pfade bezüglich der Objektstruktur automatisch eingetragen, diese müssen danach nicht manuell angepasst werden. Verfahren Sie auf diese Art und Weise, bis Sie Ihre Mappingtabelle zusammengestellt haben. Speichern Sie alle Eingaben mittels Klicken
mit der linken Maustaste auf die auf die
Legen Sie nun auf die gleiche Weise ein Mapping
an, welches als SourceObjekt eBiss.Industry.Order und als TargetObjekt ssth.IM.ORDERS zugewiesen bekommt. Erstellen Sie die MappingTabelle
von der eBiss-Middleware zum Zielobjekt (das zukünftige Inhouse-Flatfile).
Speichern Sie alle Eingaben mittels Klicken
mit der linken Maustaste auf die auf die
1.4.1 Mapping überprüfenWenn Sie die Mapping Tabelle angelegt haben, können Sie deren Funktionalität überprüfen. Klicken hierzu mit der linken Maustaste auf
die
Bild 16 Um eine Sourcedatei für den Test, in diesem Fall eine Order-Datei
zu öffnen, klicken Sie mit der linken Maustaste
auf die |
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