eBiss 3 kann Strukturen in Variablen abbilden!

Stellt man in einer Rule beispielsweise eine Selektion ein, die einen typisierten Wert (inkl. auch ganze Bäume) selektiert, kann man diese auf der rechten Seite als $$VariablenName speichern. Später kann man dann im gesamten Dokument direkt auf diese Struktur zugreifen und damit weiterarbeiten.

Z.B. Speichern des gesamten OrderDokuments:

Rule: /Orders  => $$doc

Abruf später im Mapping:

Rule: $doc/@SupplerGLN

oder besser und schneller noch mit der XVar Funktion:

Rule: XVar(‚doc‘)/@SupplierGLN

oder dem Abruf der Summe der im Dokument gespeicherten PositionsMengen:

Rule: sum( XVar(‚doc‘)/Items/@Quantity )

Weitere Informationen finden sich in der Hilfe zu Variablen.

Je intensiver Sie den eBiss-Konverter einsetzen, desto leichter gerät aus dem Blick, wann, wo oder gar warum welche Änderungen oder Anpassungen das eBiss-System zu Ihrem eBiss gemacht haben.

Auch wir bei Pranke werden immer wieder aufgefordert, ein bestehendes eBiss-System anzufassen, um Anpassungen oder Erweiterungen vorzunehmen. Hat das System eine gewisse Komplexität erreicht und ist dazu nicht wirklich gut gewartet, ist guter Rat teuer. Eine manuelle Analyse ist bekanntlich sehr zeitintensiv und beileibe nicht nebenbei zu erledigen.

Also haben wir unsere Köpfe zusammengesteckt und ein neues Modul für eBiss 3 ersonnen: eBiss Analytics. Mit diesem Modul ist es möglich, sowohl statistische als auch analytische Aussagen über ein bestehendes eBiss 3-System zu tätigen.

Statistische Aussagen beziehen sich auf den Umfang der empfangenen und versendeten Nachrichten. Diese können automatisch an ausgewählte Empfänger gesendet werden. Sie bekommen Antworten auf Fragen wie: Wie viele Nachrichten schicken wir an unsere Partner – pro Tag, pro Woche oder Monat? oder: Wie häufig liefern wir an Partner X?

Nutzt man das Modul für eine Analyse des eBiss-Systems selbst, lässt man die systemspezifischen Parameter auswerten und in geeigneter Form (z.Bsp. als Sequenzdiagramm und/oder strukturierte Liste) in einem eigenen Namensraum innerhalb des mit eBiss ausgelieferten DokuWikis anschaulich aufbereiten.

Beispiel: UML-Diagramm der OUTBOUND-Verdrahtung eines eBiss-Systems

bird's-eye View der OUTBOUND Verdrahtung

bird’s-eye View der OUTBOUND-Verdrahtung

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eBiss UPS-Modul

Seit der eBiss 3-Version 3.0.134 ist die Anbindung an das Portal von United Parcel Service (UPS) möglich.

Mit dem lizenzpflichtigen eBiss-Modul erhalten Sie einen UPS-Sendekanal. Mit Hilfe dieses Kanals können Sie die Anbindung an das UPS-Portal einrichten. Notwendig für die Einrichtung sind die UPS-Url und die Login-Daten für die Authentifizierung. Des Weiteren können Sie in dem Modul die Validierung des Versenders/Empfängers festlegen und z.B. komprimierte Dateien direkt entpacken.

Sie möchten mehr Informationen zu unserem UPS-Modul erhalten? Wir beraten Sie gerne.

Verlinkung

Verlinkung

In eBiss 3 können Sie nun unkompliziert von vielen Punkten aus direkt über Links in andere Bereiche der Anwendung springen und diese jeweils im neuen Fenster öffnen. So können Sie z.B. aus der Nachrichtenübersicht direkt auf Ihre System- und Handelspartner zugreifen und diese bei Bedarf anzeigen und parallel bearbeiten.

Natürlich funktioniert dies auch mit anderen Bereichen wie Nachrichtenkörben oder den delegierten Jobs. Die verbesserte Navigation findet sich überall in eBiss, und die Links werden Ihnen an vielen weiteren Punkten begegnen.

Gleichzeitiges Editieren mehrerer Elemente

Klickt man auf die Bearbeiten-Schaltfläche, nachdem man mehrere Datensätze selektiert hat, erscheint eine Eingabemaske mit den gleichzeitig editierbaren Eigenschaften. Gleiche Werte erscheinen hier wie in der normalen Detailansicht, unterschiedliche Werte werden als solche annotiert.

Shadowcopy-Plugins

Mit der neuen Shadowcopy-Funktion ist es möglich, neue DLL-Dateien in das Plugin-Verzeichnis zu kopieren, ohne den eBiss-Dienst oder den WinClient neu starten zu müssen. Über den Menüpunkt ► Wartung können Sie nun einfach die Shadowcopy Plugins auf dem Client aktualisieren, um die neuen Plugins unmittelbar verwenden zu können.

Neue Datenbankunterstützung

eBiss 3 unterstützt neben MSSQL Server, MySQL und SQLite neu auch PostgreSQL.

Knotenweite Eindeutigkeit bei GLN oder Lokation

Unter ► Einstellungen ► Systemeinstellungen können Sie nun auswählen, ob die GLN einer Lokation innerhalb des Knotens eindeutig sein soll oder nicht. Außerdem können Sie entscheiden, ob die Teilnehmernummer eines Partners innerhalb eines Knotens eindeutig sein soll.

Integrierte Lizenzverwaltung

Die Lizenz kann einfach online geprüft/aktiviert werden, oder bei sensiblen Systemen ohne Internetverbindung auch durch Importieren einer Lizenzdatei.

Die Suchfunktionen in eBiss 3 erleichtert Ihnen an vielen Stellen Ihre täglichen Aufgaben.

Nun gibt es eine Schnellsuche in den Job- und Mapping-Editoren. Sie können via Strg+F nach textuellen Inhalten suchen, deren Vorkommen zählen und im Mapping-Editor beispielsweise die gefundenen Ergebnisse direkt ersetzen.

So behalten Sie auch in komplexeren Jobs und Mappings den Überblick.

Eine Systemweite Suche ermöglicht ihnen das rasche Auffinden aller möglichen Objekte.

Die Filter können gespeichert und wieder importiert werden.

eBiss 3 - EDI-Konverter
Mapping-Editor und -Debugger verschmelzen

Mapping-Editor und -Debugger verschmelzen

Die Bedienung des Mapping-Editors ist nahezu gleich geblieben. Neu ist, dass das Abbilden von Feldern aufeinander nun auch von der Ziel- zur Quellseite („von rechts nach links“) erfolgen kann.

Ein Highlight ist die aufgehobene Trennung zwischen Mapping-Editor und Debugger. Wenn Sie nun eine Nachricht in ein Mapping geladen haben, können Sie die Auswirkungen von Änderungen am Mapping direkt live erkennen. Der Menüpunkt zum Anwenden der Mapping-Regeln auf eine Nachricht befindet sich unter dem Menüpunkt ► Debugging ► Mapping anwenden.

Anzeige und Bearbeitung von Variablen

Beim Debuggen werden sowohl die globalen Source- und Target-Frame-Variablen, als auch die individuell im Mapping gesetzten Variablen angezeigt. Die Source-Frame-Variablen können im Mapping-Debugger geändert werden, um auch hier live zu testen.

Zweites Mapping ohne Datei-Zwischenspeichern starten

Das Zielobjekt, das beim Anwenden = Debuggen des Mappings befüllt wurde, kann nun direkt das zweite Mapping starten und wird dort zum Ausgangsobjekt für den nächsten (manuellen) Konvertierungsschritt. Bislang musste man hierfür erst eine Middleware-XML-Datei speichern, das zweite Mapping im Debugger öffnen und jene Datei wieder dort laden.

eBiss 3 bietet in jedem Mapping künftig oberhalb des Zielobjekts die Schaltfläche „Debugging“: Hier kann wie bisher das Zielobjekt als Datei gespeichert werden, oder das Folge-Mapping ausgewählt werden.

Nachrichten in eBiss

Nachrichten in eBiss

Der Umgang mit Nachrichten ist in eBiss 3 komfortabler geworden. Zum einen erscheint nun bei der Auswahl von Nachrichten eine Vorschau der Inhalte in der MessageBox, zum anderen stehen erweitere Mechanismen zum Debugging von Nachrichten zur Verfügung.

Eine Nachricht kann nun z.B. direkt analysiert werden, um den Typ der Nachricht zu ermitteln, Kommunikationspartner zu bestimmen oder den Nachrichteninhalt in Dokumente zu unterteilen, ohne vorher einen entsprechenden Job erstellen zu müssen. Hierfür muss lediglich die entsprechende Infrastruktur im Typrepository vorhanden sein (Recognizer, Analyzer, Typdefinition und Reader) und bei selektierter Nachricht den Menüpunkt ► Nachricht debuggen ► Nachricht analysieren auswählen.

Eine so analysierte Nachricht kann anschließend verwendet werden, um ein Mapping oder einen Report zu debuggen. Hierzu wählen Sie lediglich die entsprechende Aktion unter dem Menüpunkt ► Nachricht debuggen. Als Ergebnis erscheinen dann alle diejenigen Mappings bzw. Reports , die den Typ der ausgewählten Nachricht als Quelltyp verwenden.

In eBiss 3 können Sie Benutzerrechte auf zwei Ebenen vergeben:

Mit Benutzergruppen können Sie neu erstellte Benutzer direkt in eine Gruppe mit selbst- oder vordefinierten Rechten eingliedern. So ist das manuelle Zuweisen der Rechte für jeden neuen Benutzer nicht mehr zwingend erforderlich. Benutzergruppen bieten bereits vordefinierte Benutzerrechte für verschiedene Aufgabenbereiche. Zusätzlich können Sie auch selbst definierte Benutzergruppen erstellen, sofern Ihnen die vorgeschlagenen Gruppen nicht zusagen oder ausreichen.

Mit Benutzerrechten können einem Benutzer zusätzlich Berechtigungen bzgl. der Ausführung bestimmter Aktionen gegeben werden. Falls ein Benutzer bereits durch seine Gruppe ein bestimmtes Recht besitzt, dominiert das manuell hinterlegte Recht.