Relevant für Kunden die einen od. mehrerer DataStream(s) gebucht haben oder über mehrere eigene eGate Konten verfügen.

 

Generell: Weiterleitungsregeln können aktiv/inaktiv gesetzt werden.

Die Regelaktion „None“ (entspricht ehemals „inaktiv“) kann nun verwendet werden um einzelne Benutzer von Regeln auszuschliessen.

Beispiel:

Account A mit:

  • Action: None, wenn Nachrichten von/an Account B gehen
  • Action: Copy, für alle aus/eingehenden Nachrichten

Die erste Regel sorgt hier gezielt  dafür, dass die 2. Regel nicht auf Nachrichten mit dem Bezug auf Account B angewandt wird.

Hinweis: Voraussetzung für die Verwendung von Weiterleitungsregeln ist die Erteilung einer Weiterleitungserlaubnis. Für o.g. Beispiel bedeutet dies, das zunächst auf Account B eine Weiterleitungserlaubnis für Account A erteilt werden muss. (Bei DataStreams wird diese von uns erteilt. )

Tauchen in den Betreffzeilen der Nachrichten auf eGate unlesbare Zeichen auf, wie in der Abbildung zu sehen.:

enkodierter Betreff

Dann liegt folgende Situation vor:

Die Nachricht enthält Sonderzeichen oder Umlaute und muss enkodiert werden um über SMTP transportiert werden zu können.

Erläuterung

SMTP ist als 7bit Transport definiert, im Content umgeht man durch die MIME-Extension das Problem dadurch, dass der Content per Base64 oder Quoted Printable in ein 7bit kompatibles Format gebracht wird. Im Header verfährt man analog, siehe hierzu den Auszug aus dem RFC 1428 (https://tools.ietf.org/html/rfc1428) und die weiteren Verweise:

If a message body has been upgraded to MIME, the RFC 822 headers   containing non US-ASCII characters must be upgraded to conform with   the header encoding rules of RFC1342. A gateway should recode all   unstructered header fields as well as RFC 822 „comment“s and   „phrase“s according to the rules of RFC 1342. There is no equivalent   in RFC 1342 to the „8bit“ Content-Transfer-Encoding value for message   bodies so all 8bit header text must be transformed according to   either the „B“ or the „Q“ encoding method.  For ISO 8859 character   sets, the „Q“ encoding will generally result in somewhat readable   headers.

Quelle: https://tools.ietf.org/rfc/rfc1428.txt

ediCERT® eXpertise

EDI Outsourcing entspricht SAAS. Für einen eXtended EDI-Service stellen wir in einem gemeinsamen Workshop fest, was Sie benötigen, um Ihre Abläufe im Bereich EDI mit Ihren Kunden sicherzustellen und zu optimieren. Basierend darauf wird ein maßgeschneiderter Service definiert, der genau beschreibt, was im Tagesgeschäft und für eine kontinuerliche Entwicklung gemacht wird. Das kann so weit gehen, dass Sie Ihren Kunden direkt zu uns auf die Hotline schalten und wir zu Ihrer EDI-Abteilung werden. Notwendige Abläufe, Änderungen, Neuanlagen von EDI-Kunden etc. werden komplett von Pranke aus gesteuert, auch bis in Ihr ERP hinein, falls Sie dies wünschen. Für alle Fragen, die über die Standard-Abläufe hinausgehen werden zudem personelle Schnittstellen definiert, so dass Sie entscheiden können, wie weiter vorgegangen wird.

Die Beschreibung der Funktionen in eGate sind in eGate im Menü Information/User Information auffindbar.

Sie könne aber auch hier als PDF geöffnet werden.:

eGate Anwenderinformationen

Beim Versand von Nachrichten über eGate beachten Sie bitte nachfolgende Hinweise.

  • Server: egate4.pranke.com (91.208.5.88)
  • Verschlüsselte Übertragung:
    • Senden via TLS (SMTP): Port 25 oder Port 802
    • Empfangen via TLS (POP3): Port 995
  • Unverschlüsselte Übertragung:
    • Senden (SMTP): Port 25 oder Port 8025
    • Empfangen (POP3): Port 110 oder Port 8110

Wenn Sie sich vergewissern möchten, dass die Kommunikation mit eGate über die gewählten Ports funktioniert gehen Sie bitte wie folgt vor:

  • Über den Aufbau einer Telnet Verbindung (über ein Terminal cmd.exe) kann festgestellt werden ob der eGate Service aus dem internen Netzwerk erreichbar ist.
    • Request: telnet eGate4.pranke.com 25
    • Response: 220 egate4 ESMTP-Server
  • Die Verbindung konnte erfolgreich über den oben genannten Port (25) aufgebaut werden, wenn der Server die oben aufgeführte Antwort zurückgibt.
  • Wenn Sie eine negative Antwort erhalten, prüfen Sie bitte die Regeln in Ihrer Firewall.

 

 

Sie erhalten via Mail folgende Fehlermeldung:

NON DELIVERY REPORT X-Postfix; bad address Syntax

Diese Fehlermeldung weist darauf hin, dass Ihr Handelspartner eine nicht existente Kommunikationsadresse angegeben hat. Die Nachricht kann somit nicht zugestellt werden.

Bitte wenden Sie sich an den Handelspartner und informieren Ihn, dass er uns eine funktionierende Kommunikationsadresse schriftlich via Mail oder Post übermittelt. Sie können dies aus rechtlichen Gründen leider nicht übernehmen. Die Änderungsanweisung muss vom Accountbesitzer direkt kommen.

Die administrative E-Mail-Adresse verwendet eGate, um die Kontoinhaber über Übertragungsfehler oder Wartungsarbeiten zu informieren. Die Adresse ist keine Versand- und/oder Empfangsadresse für EDI-Daten. (Es kann jedoch als administrative und als EDI-Gateway-Adresse die gleiche E-Mail-Adresse hinterlegt sein.)
Die administrative E-Mail-Adresse sollte vorzugsweise nicht personengebunden sein, sondern z.B. edi@musterfirma.de lauten.

Sehen Sie auch: Ändern einer Gateway-Adresse , Anlegen eines Gateway-Account

In allen UN/EDIFACT Interchanges legt UNA:+.? ' als erstes Advise Segment der Nachricht die Trennzeichen fest. Der Doppelpunkt (:) wird zum Component Separator, das Pluszeichen (+) zum Element Separator, der Punkt (.) wird als Dezimaltrennzeichen festgelegt, das Fragezeichen (?) zum Release Indicator, das Leerzeichen („ “) bleibt ein Leerzeichen, und das Hochkomma (') ist Segment Terminator.

Im EDIFACT Subset EANCOM haben vier Sonderzeichen (extrahiert aus UNOA) eine besondere Bedeutung und dienen als Standard-Trennzeichen (Default) für EANCOM:

  • Apostroph '  =  Segment Separator
  • Pluszeichen  +  =  Separator zwischen Segmentbezeichnern und darin enthaltene Datenelemente.
  • Doppelpunkt  :  =  Separator innerhalb einer Datenelementgruppe
  • Fragezeichen  ?  =  Freigabezeichen; wenn das Fragezeichen unmittelbar vor einem der Servicezeichen steht, erhält dieses Zeichen seine normale Bedeutung zurück. Z.B. 10?+10=20 bedeutet 10+10=20. Ein Fragezeichen wird durch ?? dargestellt.

Einigen sich die Handelspartner auf die Anwendung der Zeichensätze B bis F (inklusive) und die Standard-Trennzeichen, muss das UNA-Segment angewendet werden, um explizit den Gebrauch der Standard-Trennzeichen anzuzeigen.

Wenn Sie in einem Message Folder eine Nachricht öffnen, indem Sie auf die ID klicken, öffnen sich die Message Details. Hier gibt es vier Reiter: General, Message, Raw Header und Delivery Report.

message-details

Im Reiter General  können Sie verschiedene Infos zur Nachricht einsehen. Von Wem an Wen ging die Nachricht, was ist das Subject, wann kam die Nachricht im eGate an, wie ist der Status, wie groß ist die Nachricht. Im Prinzip die gleichen Infos die Sie in der Nachrichtenübersicht finden.

Im Reiter Message können Sie sich die Original-Nachricht anschauen und herunterladen im Original-Format und im DAT-Format. Sollten Sie mehrere EDI-Files in der einer Nachrichten versenden, sehen Sie hier immer die erste.

Im Reiter Raw Header sehen Sie die technischen Headerdetails der Nachricht.

Im Reiter DeliveryReport sehen Sie das technische Übertragungsprotokoll von eGate.

Situation: Ich bin Pranke Kunde. Mein neuer EDI-Partner  ist kein eGate -Kunde und hat mir seine GLN genannt . Diese stimmt aber nicht mit der in der Teilnehmersuche erscheinenden GLN seines Unternehmens überein

 Lösung / Beschreibung:

Falls die GLN in der Teilnehmer-Suche eine andere ist als die GLN, die der Ansprechpartner des neuen EDI-Partners genannt hat,

kann das daran liegen, dass der Partner mehrere GLNs hat, aber nur einen eGate-Account mit einer EDI Kommunikationsadresse.

Normalerweise haben selbst große Organisationen nur eine EDI Kommunikationsadresse , über die die EDI-Daten ausgetauscht werden um dann organisationsintern weiterverteilt zu werden. Nur falls mehrere solche Kommunikationsadressen nach außen bestehen, müssen auch mehrere Teilnehmer-Nummern angelegt werden. Meist ist es nicht nötig, weitere Teilnehmer für das gleiche Unternehmen anzulegen. Es ist deshalb mit der für EDI zuständigen Person beim neuen EDI-Partner abzuklären, ob ein zusätzlicher Teilnehmer (mit einer zusätzlichen zu überwachenden Kommunikationsadresse) notwendig ist. Die in der Teilnehmer-Suche erscheinende GLN ist die UNB-Absende-Adresse des Teilnehmers, die auch mit der uns bekannten Kommunikations-Adresse verknüpft ist.

In Ausnahmefällen können auch mehrere GLNs bei einem Partner hinterlegt sein, fragen Sie dazu bitte bei unserem Support nach